Panther und Pirhanas: Zwei deutsche Teams sind dabei

Das freut den WAT Fünfhaus als Veranstalterverein des Internationalen Schmelz-Jugendhandballturniers besonders. Gleich zwei Teams aus Deutschland haben die noch bis Freitag dieser Woche laufende Earlybird-Aktion mit einem Bonus für die Anmeldung genützt und werden von 28. bis 30. August 2026 zu Österreichs größtem Jugendhandballturnier nach Wien kommen. Damit wird es gefährlich, denn Panther aus Bayern und Piranhas aus dem Raum Leipzig sind dabei – aus Vilsbiburg und aus Makranstädt.

Eine weitere Bereicherung für das heurige Schmelz-Turnier: ein Mädchen-Team W 14 des SC Makranstädt hat sich angemeldet. Foto: SC Makranstädt

Der SC Makranstädt e V. -, der laut Eigendefinition „geilste Handballverein“ bei Leipzig aus der dritten Liga, hat ein Mädchen-Team angemeldet – W 14. Der Verein aus dem Osten Deutschlands sieht sich selbst als „Piranhas“ im großen Handball-Gewässer. Es geht den Mädchen aber nicht nur darum, die Gegnerinnen zu „fressen“. „Zusammenhalt, gegenseitige Unterstützung und der Spaß am Sport machen diese Mannschaft besonders“, wird in der Beschreibung der W 14 betont. Damit sind die Mädchen des SC Makranstädt genau richtig beim Internationalen Schmelz-Turnier.

Alte Hasen beim Schmelz-Turnier sind hingegen die Burschen des TSV Vilsbiburg M 12 aus Bayern, auch wenn die Mannschaft lieber als „Panther“ spielt. Vor allem Trainer Lars Lehmann gehört als Schiedsrichter praktisch seit einem Vierteljahrhundert zum „Inventar“ des Turniers. Er macht es gemeinsam mit weiteren Schiedsrichtern aus Bayern möglich, dass beim Schmelz-Turnier alles geordnet und nach internationalem Regelwerk abläuft. Mit ihm reisen die jungen Panther des TSV Vilsbiburg an.

Kein Turnier ohne Lars Lehmann (rechts): 2024 wurde er von Turnier-Gründer Ernst Stangl für seine langjährige Schiedsrichtertätigkeit geehrt. Ein Burschen-Team des TSV Vilsbiburg kommt mit. Foto: Ettinger

Damit ist das Dutzend an Mannschaften beim Schmelz-Turnier nun voll. Für alle anderen Vereine besteht noch bis 17. April die Möglichkeit als „Earlybird“ die günstigere Nenngebühr von 99 statt 160 Euro für die Anmeldung zu nützen. Der Countdown bis diesen Freitag läuft.