Am Finaltag zwei deutsche Siege, je ein Sieg für Slowakinnen und Kroaten

Die starke Präsenz von Mannschaften aus Deutschland mit 7 Teams beim 33. Internationalen Schmelz-Jugendhandballturnier in Wien hat sich am Finaltag, Sonntag, 30. August, niedergeschlagen. Zwei der vier Endspiele gingen in der Wiener Stadthalle B an deutsche Teams. Im ersten Finalspiel um 9 Uhr gewannen die Mädchen von HSG Schwarzbach Berrries nahe Frankfurt den U 14-Bewerb gegen das einzige Wiener Team am Finaltag, Madx WAT Atzgesdorf, sicher mit 23:18. Den spielerischen Glanzpunkt setzte zum Abschluss ab 13 Uhr in der Alterskategorie U 16 bei den Burschen TVB Stuttgart in einer sehenswerten Partie mit 35:23 gegen MRK Metalac aus Kroatien.

Das Finalspiel der U 14 gewann bei den Burschen MRK Metalac klar mit 25:14 gegen Union Handball Wienerwald. Foto: WAT Fünhaus/Roman Stoiber

Der Handballnachwuchs aus dem Ausland dominierte heuer damit Österreichs größtes Jugendhandballturnier, das seit 1993 vom WAT Fünfhaus organisiert im 15. Wiener Bezirk organisiert wird, deutlich. Denn die jungen Kroaten von MRK Metalac durften davor über den Turniersieg in der U 14 bei den Burschen jubeln. Sie ließen bei ihrem 25:14-Sieg Union Handball Wienerwald aus Niederösterreich keine Chance. Im U-16-Endspiel bei den Mädchen setzten sich vor den Augen des Bezirksvorstehers von Rudolfsheim-Fünfhaus, Dietmar Baurecht, die Mädchen von SMF-HK Zilina aus der Slowakei mit 17:9 gegen Hazena Kynzvart aus Tschechien durch.

Stolz zeigten sich die Mädchen der HSG Schwarzbach Berries mit dem Siegerpokal nach um U-14-Erfolg. Foto: WAT Fünfhaus/Ettinger

Schon am späten Samstagnachmittag hatte TJ Sokol Kobylisy II aus Prag das Finale der U 12 der weiblichen Jugend überlegen mit 18:6 gegen Madx WAT Atzgersdorf gewonnen. Den einzigen österreichischen Finalsieg schaffte HC Fivers WAT Margareten bei der U 12 der Burschen mit einem klaren 23:12 gegen den Wiener Lokalrivalen West Wien Handball durch.

Stark zweimal in ein Finale der U 12 und U 14 gespielt: die jungen Spielerinnen von WAT Atzgersdorf vertraten Wien gut. Foto: WAT Fünfhaus/Roman Stoiber

Der Dank des WAT Fünfhaus und von Organisationsleiter Christoph Zeiml gilt noch einmal den gut 100 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, ohne die das Schmelz-Turnier gar nicht möglich wäre, sowie den treuen Schiedsrichtern insbesondere aus Bayern und Leipzig.